Die Sieger 2016

Im legendären Münchner Club "P1" feierten Mitte September gut 600 Gastronomen aus ganz Deutschland im Rahmen einer Networking- und Partynacht die Gewinner des fizzz Award 2016. Die Auszeichnungen des Fachmagazins fizzz werden einmal im Jahr an die besten Gastronomiebetriebe Deutschlands verliehen und sind ein Seismograph für die wichtigsten Trends der Branche. Die Gewinner mussten sich nicht nur dem kritischen Urteil der Expertenjury stellen, sondern auch in einem Online-Voting Fans aktivieren. Nach zwei spannenden Abstimmungsrunden standen die Preisträger fest. Dies sind die Sieger des fizzz Award 2016!

 


Trendkonzept des Jahres: „Laden Ein“, Köln

Pop-Up und feste Destination verschmelzen zum Erfolgsmodell: „Laden Ein“ ist das erste stationäre Pop-Up-Konzept Deutschlands. Die Restaurant-Sharing-Idee ist einfach, aber bisher einzigartig. Alle zwei Wochen steht nicht nur ein neues Menü auf der Karte, sondern die Köche, die Kellner und das Konzept werden gleich mit ausgewechselt. Noch-nicht-Gastronomen haben hier die Möglichkeit, sich in einem fixierten Zeitraum auszuprobieren und ihre kulinarische Vision zu verwirklichen. Der aktuelle Anbieter ist der Star des Ladens und kann das Konzept ganz individuell gestalten. Deswegen steht sein Name auch im Vordergrund. "Laden Ein" ist ein Begegnungsort: immer anders - immer lecker. www.laden-ein.com

Mehr Infos


Innovativste Bar: „Circle by Cihan Anadologlu“, München

Mit dem „Hearthouse“ hat zu Beginn des Jahres Münchens erster Private Member Club eröffnet. Eines der gastronomischen Highlights: „Circle by Cihan Anadologlu“, die erste eigene Bar des weit gereisten Beverage-Profis. Eine Craft-Bar nennt Cihan sein Konzept und bringt damit zum Ausdruck: Hier geht es um Handwerk und Präzision, und um den Drang nach Perfektion. Den hat Cihan vor allem während seiner Studienreisen nach Japan tief in sich aufgesogen. So erinnert der Bartresen an einen Sushi-Table, und alle Arbeitsmaterialien wie Schaber und Sägen für die großen Eisblöcke hat Cihan aus Japan mitgebracht. Sein Team hat er international besetzt, mit Bartendern aus New York, Buenos Aires und London. „Mein Ziel ist es, neue Aromen und Texturen zu kreieren und somit etwas komplett Neues zu schaffen, das die Gäste so noch nie vorher erlebt haben“, erzählt Cihan und zieht Parallelen zur Sterneküche. www.thecircle.bar 

Mehr Infos


Team des Jahres: „Ostbar & Der Plattenladen, Bamberg

Dass eine Stadt mit nur etwa 70.000 Einwohnern überregional gastronomisch für Aufsehen sorgt, ist alles andere als alltäglich. Bamberg ist dieses Kunststück gelungen ‒ den Gastronomen und engagierten Teams muss man besser sagen. Nicht mehr wegzudenken aus diesem kreativen Ideenpool sind Moritz Niederstrasser und Roland Krefft. In ihrem „Plattenladen“ vereinen sie innovative Longdrinks mit lässiger Clubkultur, in der modernen Stadtteilbar „Ostbar“ treffen Highend-Cocktails auf geerdetes Barfood, und der „Kleinstadthafen“ ist Think-Tank und besonderer Ort für Veranstaltungen gleichermaßen. Mit den Jugendfreunden Moritz Niederstrasser und Roland Krefft haben sich zwei Kreative zusammengetan, die sich bestens ergänzen: Getränke-Know-how trifft auf Musikbegeisterung, kulturelles Netzwerken verbindet sich mit Marketing-Wissen. All das wäre jedoch nichts wert ohne ein Team wie Pech und Schwefel. www.der-plattenladen.de / www.ostbar-bamberg.de

Mehr Infos


Kreativstes Café-Konzept: „Standl 20, München

Höchste Vielfalt und Kreativität auf gerade einmal 20 Quadratmetern. Wer denkt, viele Ideen brauchen viel Platz, der sollte einmal (nein, am besten mehrmals) den „Standl 20“ auf dem Münchner Elisabethmarkt besuchen, denn hier gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Neue Kaffees, neue Snacks, neue Zubereitungsideen, neue Kaffee-Drinks. Hinter dem Konzept im kleinen Markthäuschen stehen der Kaffeeröster Johannes Bayer und der frühere Werbefachmann Toni Lohde.Für den Kaffee-Freak Toni Lohde ist es die Erfüllung eines lang gehegten Wunsches, für Johannes Bayer ist es der perfekte Ort, seinen Kunden das gesamte Röstkaffee-Sortiment anzubieten. Und für den „Brewing Bartender“ Timon Kaufmann war es ein spannender Ausflug aus der Cocktail- in die Kaffeewelt. Einer mit höchstkreativen Folgen. Denn Kaufmann war es maßgeblich, der dank seines Bartender-Backgrounds neue geschmackliche Horizonte erschlossen hat. Standl 20 auf Facebook

Mehr Infos


Bestes Bier-Konzept: „Liebesbier“, Bayreuth

Das „Liebesbier“ ist das Bierkonzept der Stunde. Für das bauliche Gesamtensemble hat Bauherr Jeff Maisel keine Kosten und Mühen gescheut hat. Entstanden ist eine wahre Bier-Erlebniswelt aus Gastronomie samt beeindruckendem Außengelände, gläserner Brauerei, Veranstaltungsräumen und Museum. Ebenso beeindruckend ist die gastronomische Umsetzung, für die sich Ute und Thomas Wenk sowie Andrea Bauernfeind so richtig ins Zeug gelegt haben. Angesagte Street-Art an den Wänden, hochwertige Ledersessel an den verschiedenen Tischgrößen, schwere, maßgefertigte Barstühle an der vielleicht stimmungsvollsten Theke des Landes. Das kulinarische Programm kann der hochwertigen Gestaltung mühelos Paroli bieten. Aus 21 Zapfhähnen fließen Handwerksbiere aus Deutschland und der Welt, begleitet von einem ebenso ausgesuchten Food-Angebot. www.liebesbier.de

Mehr Infos


Erfolgsgastronom 2016: Klaus P. Wünsch, Foodtrucks Deutschland

Der Pionier der deutschen Foodtruck-Szene zeigt, dass ein Mann eine ganze Branche auf Touren bringen kann. Als Mr. Foodtruck liefert er auf seinem Portal Foodtrcuks Deutschland wichtige Fachinformationen rund um die Branche, berät Startups und wird zunehmend als Berater für mobile Konzepte herangezogen. Mit dem „Foodtruck RoundUp“ ruft der begeisterte Event-Manager 2013 in Nürnberg eine Veranstaltungsreihe ins Leben, die mittlerweile zwei Mal jährlich mehr als 30 Trucks und rund 15.000 Gäste anlockt. Doch damit ist die Erfolgsgeschichte noch immer nicht zu Ende: Als sich auch immer mehr Foodtruck-Zulieferer für die Veranstaltung interessierten, entsteht 2015 in Kooperation mit der Nürnberg Messe die „SFC Street Food Convention“, die in diesem Jahr am 10. und 11. November stattfindet. Klaus P. Wünsch ist auch selbst nicht von der Straße zu kriegen: Nach seinem Erstling „RibWich“ bringt er 2014 mit „Goud“ (fränkisch für „gut“) ein Heimat-Foodtruck-Konzept an den Start. Klaus P. Wünsch kann getrost als Vater der mobilen Genusskultur bezeichnet werden. Essen auf Rädern hat er zum Trendfood gemacht. www.foodtrucks-deutschland.de

Neuen Kommentar schreiben

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
CAPTCHA
 
Image CAPTCHA