Snack 'n' Roll Garage, Essen

Foto: Sascha Kreklau
Foto: Sascha Kreklau
Foto: Sascha Kreklau
Foto: Sascha Kreklau
Teilnahme im Jahr: 
2018
Kategorie: 
Trendkonzept des Jahres
Ein Foodtruck wird (zusätzlich) sesshaft und präsentiert ein spannendes Doppelkonzept aus einerseits kreativ-gehobener Küche und andererseits frischem Streetfood.

Mit seinem Lebenslauf hätte Joschka Glod auch in jedem Edel-Restaurant anheuern können. 2014 tourte er stattdessen als einer der Ersten mit einem selbstgebauten Foodtruck unter dem Namen Snack ´n´ Roll durch das Ruhrgebiet. Seinem unkonventionellen Weg bleibt er auch beim nächsten Schritt, der Expansion in Richtung stationären Betrieb, treu.

Für seine „Snack ´n´ Roll Garage“ hat er im Essener Südviertel ein ehemaliges Tattoo-Studio mit viel Eigenleistung ausgebaut. Den eigenwilligen Grundriss des Ladenlokals – hier wurden zwei nebeneinander liegende Lokale verbunden – hat Glod geschickt genutzt und auch sein Konzept zweigeteilt. Im schmalen Thekenraum gibt es was „Auf’e Hand“, hier kann der Gast sein gewohntes Foodtruck-Sortiment – Hamburger Varianten, Fritten, Flaschenbier und Filterkaffee – abholen oder am Stehtisch verspeisen. Als Tresen dient ein Nachbau seines Foodtrucks, ein echter Hingucker.    

Im zweiten Bereich, dem Restaurant, hingegen gibt es was „Auf’e Gabel“ – neben den Burgern zusätzlich ein kleines, feines Speisenangebot, wöchentlich wechselnd. Beim Wareneinkauf bleibt Joschka Glod konsequent regional: das Brot stammt vom Essener Bäcker Welp, das Fleisch liefert die örtliche Fleischerei Burchhardt, Gemüse und Salate kommen vom Gemüsehändler Köhlen aus dem Essener Frischezentrum.

Durch selbstgebaute Tische aus Gerüstbohlen, Lampen aus kaputten Schlagzeugbecken und ein bisschen Rock ´n´ Roll bekommt die Garage ihren ganz eigenen Charakter.

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