Im Fokus: Frankfurt am Main: Hoch im Kurs

FFM Special Foto: Fotolia

Neue Investments in Mainhattan. Die Bankenstadt hat sich längst zu einer der spannendsten Gastro-Metropolen Deutschlands gemausert. Wir präsentieren Top-Locations im Kurzporträt.

 

 

 

 

Chinaski Tagesbar

Chinaski Tagesbar, Frankfurt am Main, Foto: Edward Park(Foto: Edward Park)

Das No-Bar-No-Disco-Konzept von Julian Smith hat einen Ableger bekommen: Die „Chinaski Tagesbar“ eröffnete in den Räumlichkeiten seines früheren BBQ-Restaurants „Schmitz Fine Food“ und versorgt die Gäste von morgens bis in den Abend mit Snacks und leichten Drinks von Limonade bis Aperitivo-Spezialitäten. Das um die Ecke liegende „Chinaski“ soll den Nachteulen vorbehalten bleiben. Die tagsüber sehr hohe Frequenz des BBQ-Konzeptes habe am Abend leider nachgelassen, begründet Smith seine Konzeptänderung. Darüber hinaus laufe das „Chinaski“ top und kann als Brand nun weiter wachsen. www.chinaski.me


 

Bonechina

Bonechina, Frankfurt am Main, Foto: Ernst Stratmann(Foto:Ernst Stratmann)

Ein Bar-Experiment ohne Tresen und Bartender, aber mit Gastgeber und einem Elefanten aus Porzellan, gefaltet wie eine Origamifigur, aus dessen Mund Tonic Water sprudelt. Das neuartige Bar-Erlebnis in Alt-Sachsenhausen kommt von den Machern der Lindenberg Gruppe – u.a. verantwortlich für das „Seven Swans & The Tiny Cup“, „Libertine“ –, die das „Bonechina“ als Bar-Inszenierung konzipiert haben. Ihre Drinks können sich die Gäste selbst zubereiten oder zubereiten lassen. Zur Wahl stehen von Hand vorgemischte Drink-Klassiker, die mit hausgemachten, aromatisierten Eiswürfeln verfeinert werden. www.bonechinabar.com


 

TNT Bar & Restaurant

TNT Palais, Frankfurt am Main, Foto: Ernst Stratmann(Foto: Ernst Stratmann)

Mit Sadi Sanlav und Mo Rahimi sind neue, aber erfahrene Betreiber im eleganten Thurn ´n Taxis Palais eingezogen. Das neue Konzept bietet Bar, Restaurant, Eventfläche und einen Outdoorbereich im traumhaften Innenhof. Barchef Sherif, der nach vielen Jahren als Brand-Ambassador im Ausland nach Frankfurt zurückgekehrt ist, stellt Gin und Tonic aus aller Welt plus eigene Infusionen in den Mittelpunkt seines Menus. Andere Drink-Klassiker mit und ohne Twist sind ebenfalls zu haben. Zweimal in der Woche steht Live-Musik auf dem Programm. www.tntpalais.com


 

Le29

Le29, Frankfurt am Main(Foto: Le 29)

Das „Le Vingtneuf“ ist die neue Apero-Bar von Radu Rosetti und seinem aus Bordeaux stammenden Freund & Partner Matthieu Purrey, ein Konzept mit leichten Drinks und passendem Food-Angebot für den frühen Abend. Die wechselnde Weinkarte bietet 30 bis 40 offene Weiß- und Rotweine, die alle auch glasweise angeboten werden, berücksichtigt saisonale Besonderheiten und setzt eigene Akzente, unter anderem mit einem größeren Sortiment von Natural Weinen. Komplementiert wird das Ganze von einem frisch gezapften bayrischen Bier und einer großen Auswahl an Vermouth. www.le-29.com


 

Café Croquant

Cafe Croquant, Frankfurt am Main, Foto: Ernst Stratmann(Foto: Ernst Stratmann)

Hohe Baukräne zwischen strahlend weißen Wohn- und Bürogebäuden: Das Europaviertel ist noch in der Entstehungsphase, und mittendrin, als kleine gemütliche Oase, hat Valentina Lorente das „Café Croquant“ eröffnet. Das liebevoll eingerichtete Tageskonzept bietet gesunde, frische Küche mit einem großen Frühstücksangebot, wunderbaren Salaten, gefüllten Avocados, Tartes und einer verführerischen Patisserie-Auswahl, die auch am Wochenende für Frequenz sorgt. Bestellt wird an der Theke, die frisch zubereiteten Speisen werden an den Tisch gebracht.

Facebook: Café Croquant


 

Bei Frau Nana

Bei Frau Nana, Frankfurt am Main, Foto: Ernst Stratmann(Foto: Ernst Stratmann)

Die Tapas & Mezze-Bar „Bei Frau Nanna“ bietet mediterrane Köstlichkeiten in stylishem Ambiente. Auf der Karte stehen warme und kalte Tapas und Mezze, dazu Hummus-Variationen und einige klassische Hauptgerichte. Mark Hartmann und Robert Serge bieten hier eine Vorspeisen-Kultur, wie sie sie auf der ganzen Welt kennen und lieben gelernt haben. Die imaginäre Story hinter dem Konzept: Frau Nanna reist als junge Frau in den 60er Jahren durch die Länder am Mittelmeer und bringt viele Rezepte mit. Das Weinangebot fokussiert sich allerdings auf deutsche Winzer aus Rheinhessen und der Pfalz. www.beifraunanna.de


 

NM57

NM57, Frankfurt am Main, Foto: Ernst Stratmann(Foto: Ernst Stratmann)

Das Pop-Up-Konzept von Raffaela Schöbel und Simon Horn, den Machern des Restaurants „Margarete“, ist ein Hotspot in einem leerstehenden Bürogebäude in der Innenstadt, das nach langem Leerstand nächstes Jahr abgerissen werden soll. Hier treffen sich Trendsetter mit Kreativ-Touch auf einen Feierabend Gin Tonic oder ein Bier am Grill oder Lagerfeuer. Möbliert ist die entspannte Location mit Vintage-Klassikern. Die Gäste sollen hier zusammen trinken, essen und feiern, deshalb gibt es an der Bar auch nur Flaschenweine und Bier und Gin Tonic im Sechserpack. www.margarete-restaurant.de/nm57/


 

Drinksmith

Drinksmith, Frankfurt am Main, Foto: Ernst Stratmann(Foto: Ernst Stratmann)

Der gebürtige Südafrikaner Zachary Smith bietet in seiner gut bestückten Neighbourhood-Bar ausgewählte Cocktails, Highballs und Craft-Biere, unter anderem den „Goat Fucker“ – eine Mischung aus Whisky und Doppelbock-Bier. Das Angebot soll je nach Saison variieren. Bestellt wird meist am Tresen. Das Ambiente vereint Kneipe und Bar, Neon-Installation und Retro-Tapete, rustikales Holz und fest installierte Stuhlreihen. Auf dem Tresen steht ein schwerer Amboss – schließlich ist man hier in einer Drink-Schmiede. www.drinksmithbar.com


 

Telly´s TST

Telly's TST, Frankfurt am Main(Foto: Ernst Stratmann)

New York meets Italy made in Germany: Vier Tellys (das sind die Pasta-Varianten) und vier Saucen, fünf Toppings und drei Salate, dazu Kaffee von Starbucks und Softdrinks aus dem Hause Coca-Cola. TV-Koch Christian Rach fungiert als Sparringspartner für die Rezepte und fertig ist ein minimalistisches To-go-Konzept, dessen Markenkern die Neuinterpretation von Tortellini mit Qualitätsversprechen ist. Serviert werden die Mahlzeiten im Cup, einem biologisch abbaubaren Becher, zu Preisen ab 6,90 Euro pro Portion. www.tellystst.com


 

Sapôres – Sàigòn Street Food

(Foto: PR)

Drei Brüder, ein Gedanke: Voung, Khai und Duy Doan bereichern seit April 2017 das Frankfurter Bahnhofsviertel um ein neues Streetfood-Lokal. Auf der Suche nach dem geeigneten Konzept reisten die Jungs zurück bis in ihr Heimatland, um sich inspirieren zu lassen. Das „Sapôres – Sàigòn Street Food“ ist eine Liebeserklärung an ihre Heimat und der vietnamesischen Straßenküche nachempfunden, das Objekt erinnert an die kunterbunte Szenerie und das Treiben einer südostasiatischen Großstadt. www.sapores-streetfood.de


 

Wir Komplizen

Wir Komplizen, Frankfurt am Main, Foto: PR(Foto: Felix Schmitt)

In Essen/Ruhr gibt es ein Kneipencafé namens „Banditen wie wir“, in Frankfurt/Main gibt es jetzt ein Kneipencafé namens „Wir Komplizen“. Die Komplizen Anita Fischer, Astrid Momberger und Steffen Bennewitz bieten tagsüber Kaffeespezialitäten und hausgemachte Snacks und Kuchen an, abends wird die Location zum Craftbier-Taproom mit zehn handwerklichen Bieren vom Fass und 15 weiteren aus der Flasche, dazu Schweinebraten oder vegane Vesperplatten. Sonderveranstaltungen rund um Craftbier und Food gibt es ebenfalls. www.wir-komplizen.de


 

Dicke Wutz

Dicke Wutz, Frankfurt am Main, Foto: Dicke Wutz(Foto: Dicke Wutz)

Hessen meets Texas: „Dicke Wutz“ heißt das neue, über 500 Quadratmeter große BBQ-Konzept im Ex-„Soulkitchen“ auf dem Union-Gelände. Welche Art von Service der Gast möchte, wählt er selbst aus: In der „Full Service Area“ gibt es Tisch-Bedienung, Schwerpunkt bilden gesmoktes Fleisch und Steaks vom Lava-Grill, in der „Self Service Area“ hingegen ist Selbstbedienung das Motto. Dort befinden sich Grills in den Tischen, mit denen die Gäste ihr an der Theke geordertes Fleisch selbst zubereiten. www.dicke-wutz.de


 

Super Bro´s

Super Bros., Frankfurt am Main, Foto: Super Bros.(Foto: Super Bros.)

Die Brüder Valentino und Giuseppe Mazzella haben unter dem Namen „Super Bro‘s“ ein Pizzakonzept eröffnet in dem sie ihrem neapolitanischen Urgroßvater zu Ehren das Teigrund im traditionellen Stil backen: mit Tomaten aus San Marzano, mit Fior di Latte in Bio-Qualität und vor allem im kultigen, besonders heißen Kuppelofen. Zehn verschiedene Pizzen stehen auf ihrer Karte, die Gäste können sich aber auch zusätzliche Toppings bestellen. Zu trinken gibt es unter anderem italienische Aperitivo-Klassiker. www.super-bros.de


 

The Legacy Bar & Grill

The Legacy Bar & Grill, Frankfurt am Main, Foto: PR(Foto: PR)

Das Anfang März 2017 eröffnete „The Legacy Bar & Grill“ setzt ganz auf Raucharomen. Ribs und Pulled Pork garen für mindestens acht Stunden in dem Fire Magic Smoker, einem seltenen US- Import, der mit Holzpellets aus 100 % Hickory-Holz das aus den Wäldern Nordamerikas beheizt wird. Die Spare Ribs werden unter einer mit Rauch gefüllten Glosche serviert. Passend dazu werden in der dazu gehörenden Bar viele Smokey Cocktails gemixt. www.thelegacyfrankfurt.com


 

Showmanship

Showmanship, Frankfurt am Main, Foto: Steve Herud(Foto: Steve Herud)

Das Ambiente: Disney’esquer Stilmix ohne Scheu vor Kitsch und eine Hommage an Liberace’s  Las Vegas der 70er Jahre. Die Motivation: Liebe zu gutem Wein und gastronomische Abenteuerlust. Die erste Natural Wine Bar Frankfurts, das „Showmanship“, ist nur donnerstags und freitags geöffnet. In einer ausgefallenen Ritterburg in Alt-Sachsenhausen bietet die Ima Clique (der Brüder Ardinast) gemeinsam mit den Lindenbergs (um Steen Rothenberger) die feinste Auswahl an Natural Wines, Charcuterie und Musik. www.imaworld.de


 

Hunky Dory Bar

Hunky Dory Bar, Frankfurt am Main(Foto: Ernst Stratmann)

Bei Anruf Drink: Hinter der im November 2016 eröffneten Bar steht Armin Azadpour, dessen Affinität für besonderes Design sich auch in seiner neuen Wirkungsstätte widerspiegelt. Den ehemaligen Kiosk hat er in eine „Spaßbar für jedermann“ umgestaltet. Das gesamte Inventar besteht aus Flohmarkt-Fundstücken aus ganz Europa, vorwiegend aus den 1930er- und 40er-Jahren. Highlight sind die individuell gestalteten Telefonparzellen an der Wand, von denen aus die Gäste ihre Drinks direkt beim Barkeeper bestellen können. www.hunkydorybar.com


 

Le Panther

Le Panther, Frankfurt am Main, Foto: Edward Park (Foto: Edward Park)

Das wunderschöne Club-Konzept um Sinisa Gretic feierte Anfang September 2016 sein Opening in einer eleganten Jugendstil-Villa, umringt von Parkanlagen. „Le Panther“ verbindet Clubatmosphäre mit Barcharakter, coole Eleganz im Salon mit Summer-Feeling auf der Sonnenterrasse. Die in den Sommermonaten ebenfalls musikalisch bespielte Terrasse liefert übrigens dank „urban gardening“ die frischen Kräuter für die klassischen Cocktails. Nebst Longdrinks gibt es auch eine Bottle-Karte. www.lepanther.club

 

Kommentare

The London Public House ist schon seit mehreren Monaten Geschichte, ein Klick auf den Link genügt.
Der Link zur Imaworld hat einen Tippfehler, es fehlt das l.

... das war uns druchgegangen.

 

LG, die fizzz-Redaktion

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