Interview: Denis Lönnendonker über Windspiel Gin

Denis Lönnendonker ist Prokurist und Vertriebsleiter bei Windspiel Gin. Er spricht über Differnzierung, eigene Tonics und den Ausbau der Marke.

„Ein Produkt muss heute begeistern, qualitativ hochwertig sein und einzigartig!“

fizzz: Gin gilt als Wachstumssegment, allerdings ist der Markt auch eng besetzt. Wie differenzieren Sie sich mit Windspiel Gin?

Lönnendonker: Das fängt schon beim Anbau unserer Kartoffeln an. Wir pflanzen sie an unserem eigenen Hof, dem Weilerhof. Nach der Ernte destillieren wir diese nach einem speziell entwickelten Verfahren dreimal. Das macht unseren Gin so unglaublich mild und einzigartig. Gleichzeitig sind wir auch in unseren Botanicals sehr bodenständig geblieben. Uns war es wichtig, einen feinen, milden und durchaus sehr klassischen London Dry Gin herzustellen. Darüber hinaus bieten wir zu unserem Gin auch das passende Tonic an.

fizzz: Was hat Sie dazu bewogen, dieses Tonic zu entwickeln und was ist seine geschmackliche Besonderheit?

Lönnendonker: Wir haben schon immer gerne Gin & Tonic getrunken und wussten daher, wie entscheidend das Tonic für einen Gin sein konnte. Da kamen wir auf die Idee, ein eigenes Tonic, abgestimmt auf unseren Gin, zu entwickeln. Wir sitzen in der Vulkaneifel, sprichwörtlich direkt auf den guten Mineralquellen. Die machen unser Tonic, ebenso wie die florale Zitrusnote, die perfekt zu unserem Gin passt, einzigartig.

fizzz: Ist eine Sortimentserweiterung geplant?

Lönnendonker: Windspiel soll nicht nur eine Gin-Marke sein. Wir arbeiten kontinuierlich an neuen Spirituosen, Bitterlimonaden und weiteren Genussspezialitäten. So wird beispielsweise jetzt ein Reserved Gin in limitierter Edition auf den Markt kommen und zu Beginn nächsten Jahres unser fassgelagerter Wodka.

fizzz: Was müssen Produkte heute bieten, um im Bar-Business erfolgreich zu sein?

Lönnendonker: Ein Produkt muss heute begeistern, qualitativ hochwertig sein und einzigartig. Das ist nicht immer der einfache Weg, aber wir haben uns für diesen entschieden. Ein Beispiel dafür ist die Entwicklung unseres Wodkas. Wir hätten hier auch den Rohalkohol unseres Gins nehmen können. Aber das machen wir nicht. Wir brennen diesen nach einem eigenen Verfahren und legen ihn anschließend auf Fass. Hier reift er derzeit und wird dadurch noch milder und aromatischer.

windspiel-gin.de

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