Kaffee

Interview: Cold Brew in 50-Liter-Fässern

Mathias Stalter, The Holy Cross Brewing Society, Frankfurt am Main, über den Wandel des Kaffeegeschäfts, Kuchen wider Willen und das Streben nach Stabilität.

Mathias, wir befinden uns mitten im „Jahrhundertsommer“. Ist das für dich als Café-Betreiber eine Durststrecke?

Überhaupt nicht. Die Zeiten, in denen es im Sommer ein Kaffeeloch gab, sind definitiv vorbei. Auch der Besucherstrom im Laufe des Tages wandelt sich. Es gibt teilweise recht ruhige Vormittage, dafür extreme Mittage.

Woher kommt das?

Im Fokus: 10 leckere Cold-Brew-Rezepte

Vor einigen Jahren noch absoluter Geheimtipp und nur in den Third-wave-Cafés dieses Landes zu bestellen, ist Cold Brew längst in der Breite angekommen. In diesem Sommer überbieten sich die großen Gastronomiemarken wie Dallmayr und Darboven mit Zubereitungsideen, Rezeptbroschüren und Aktionspaketen, mit denen das Trendgetränk unkompliziert und variantenreich umgesetzt werden kann.  

Kommentar: Thürers Attacke: Einen an der Latte?

Einen an der Latte?

Die Australier sind ein lustiges Völkchen. Und zugegeben, über die neueste Erfindung des „Truman Cafés“ aus Melbourne musste ich auch lachen: Die Avolatte, also einen Café Latte, serviert in einer ausgehöhlten Avocado. Was für ein köstlicher Quatsch, der in Australien, wo die Avocado gerade total hip ist und auch angebaut wird, immerhin noch ein wenig witzig ist. Auf die feste Karte hat es die Avolatte zwar auch in Melbourne nicht geschafft, aber kein Trend ist doof genug, um nicht doch noch zu uns zu schwappen.

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