Kommentar: Brouërs Corner - Das kleine 1x1

Brouërs Corner - Das kleine 1x1

Zur hippen Großstadtgastronomie scheint immer öfter der Verzicht auf eine eigene Website zu gehören. Zu 90er? Zu teuer? Zu viel Arbeit? Keine Ahnung, was etliche Betreiber dazu veranlasst, sich bei der digitalen Außendarstellung allein auf Facebook zu verlassen. Offensichtlich haben sie das 1x1 des Online-Marketings nicht verstanden. Facebook ist sicher sinnvoll, um Neuigkeiten aus dem Laden zu posten: die Wochenkarte, das neue Bier am Hahn, der neue Chefkoch. Auch, um Events zu promoten oder in den Dialog mit den Gästen zu treten, hat sich Facebook bewährt.

Das alleinige Schaufenster sollte die Social-Media-Präsenz aber nicht sein, zumal es nicht Ihr eigenes Umfeld ist, in dem Sie sich dort bewegen. Eine eigene Website – und sei sie noch so reduziert – ist unerlässlich. Um sich mit Ihrem „Look & Feel“ zu präsentieren und um Ihren Gästen die wichtigsten Infos auf einen Blick zu geben: Adresse, Öffnungszeiten, Telefonnummer. Eine Möglichkeit, direkt online zu reservieren, wäre auch nicht schlecht, oder? Und bitte, bitte machen Sie es nicht wie ein neues Berliner Restaurant, das sich zwar eine Web-URL gesichert hat, diese aber einfach auf Google Maps verlinkt!

Sie sind anderer Meinung? Dann schreiben Sie mir! 

brouer@fizzz.de

Kommentare

Wie wäre es mit Snapchat-Restaurantseiten? Selbstzerstörung binnen weniger Sekunden. Im Ernst: stimme völlig zu. Eine Webseite ist Pflicht. Warum so viele darauf verzichten? Zu teuer ist eine Seite heute sicherlich nicht mehr. Ich glaube, es fehlt an der Außenperspektive. Ich (Betreiber) kenne mich ja, mir reicht die Facebookseite, und schneller aktualisiert (in der Tat ein Vorteil) ist sie auch. Aber so erreicht man Gäste, zumal solche, die einen noch gar nicht kennen, nicht besonders gut.

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