Kommentar: Thürers Attacke: No Plastic! Aber was jetzt?

Thürers Attacke: No Plastic!  Aber was jetzt?

Die Welt verbessern ist ein mühsames Business. Aber es sind meist die kleinen Dinge, die den Anfang machen. Etwa der Kampf gegen dieses elende Plastik, das uns an jeder Ecke anspringt und die Mülltonnen bersten lässt. Oder die Grünflächen. Oder die Flüsse und Meere. Das muss aufhören, und als ersten Schritt haben viele Bars nun den bunten Plastiktrinkhalmen abgeschworen. So weit, so gut, gerade in Sachen Signalwirkung. Aber was jetzt? Wie sieht eine praktikable Alternative für die Gastronomie aus?

Sind Halme aus Bambus, Stroh, Papier, Metall, Glas oder sogar Nudeln wirklich ein adäquater Ersatz? So ganz unproblematisch ist eigentlich keine dieser Lösungen. Entweder das Material hat einen störenden Eigengeschmack, oder es ist nicht wirklich wasserfest, oder es muss – bei mehrfacher Verwendung – erst aufwändig gereinigt werden. Zumal Glas und Metall auch nicht gerade energieneutral herzustellen sind. Ob das dann alles wieder so nachhaltig ist, darf zumindest mal diskutiert werden. Dabei ist die Lösung eigentlich ganz easy: Lasst die Dinger einfach ganz weg. Schnorchelsaufen ist eh out!            
         
Alexander Thürer
Redaktion fizzz

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