Konzepte

Zukunftsmanagement: Konzepte nach Corona

„Nachher ist alles anders“

Pierre Nierhaus, Trend-Experte, Konzeptentwickler und Fachbuchautor über Konzepte nach Corona

Wurden durch die Krise besondere Schwachpunkte offengelegt, die nun nachgebessert werden können?

Die Gastro-Branche ist unterfinanziert, das ist das große Problem, das wir schon immer hatten. Die Betreiber haben zu wenig Eigenkapital und sind abhängig von Krediten.

Kommentar: Streicheleinheiten

In Hamburg hat kürzlich das „Café Katzentempel“ eröffnet – der jüngste Spross des ersten Katzencafés Deutschlands, das es im Lizenzbetrieb mittlerweile in drei Städten gibt. Kaffeetrinken, snacken und nebenbei Katzen streicheln – das nenne ich wirklich eine ausgefuchste (darf man das hier sagen?) Idee. So kann sich wenigstens kein Gast mehr über Haare im Kaffee oder auf dem veganen Auberginen-Sandwich beschweren. „Ne, ne, ich hab’ doch selber gesehen, wie Sie Saphira ausgiebig am Bauch gekrault haben!“ Warum auch immer – das Ding scheint zu laufen.

Im Fokus: Wie junge Systemer wachsen

THINK BIG!

Frische System-Konzepte mischen die Gastro-Szene auf. Sie sind jung, stylish, auf erklärtem Wachstumskurs und in einem Punkt einer Meinung: Wachsen kann man nicht allein. Mit „Hausmann’s“, „What’s Beef“ und „OhJulia“ hat fizzz drei Jung-Systemer auf der Überholspur zu ihrer Wachstums­strategie befragt – mit ganz unterschiedlichen Ergebnissen. 

Text: Kerstin Pinger

 

Kommentar: Service? Mach Du!

Waren Sie auch schon mal in so einem modernen Halb-Service-Konzept? Also einem solchen Laden, wo man sich erstmal an total praktischen, weil thematisch getrennten Stationen anstellen darf, um eine Bestellung loszuwerden. Der darauf folgende slapstick-artige Eiertanz mit dem Arm voller Getränke durch das Lokal ist wirklich allerfeinste Unterhaltung. Zumindest, wenn man das von außen betrachtet.