Undercover: Five Guys, Frankfurt am Main

fizzz 6/2018, Undercover Five Guys, Frankfurt
fizzz 6/2018, Undercover Five Guys, Frankfurt
fizzz 6/2018, Undercover Five Guys, Frankfurt
fizzz 6/2018, Undercover Five Guys, Frankfurt

Lob oder Tadel? Begeisterung oder Ernüchterung?
Champ oder Loser?
fizzz testet undercover.

 
Hey, we’re the Five Guys from the U.S.A.! We’re so famous, dass wir uns jede Frechheit leisten können. Bacon Cheeseburger with small Fries and Coke? 16,45 Euro, here you are! Bitte den Kantinengang entlang, vorbei an unserer fancy crew and then wait at the Pick Up to get your mouth-watering All-American-All-All-Burger. Wir rufen dann deine Number aus. By the way, did you notice our seelenlose Einrichtung? Ist das nicht alles schön Ami-Coke-like in Rot und Weiß designt? You’re welcome. Während du waitest, kannst du dir gerne deinen fizzy drink selber in den Pappbecher zapfen und Tomato Ketchup, Five Guys Mayonnaise and so on in small Plastic Cups abfüllen. Zero Waste? My ass! We’re straight from the U.S.A.! Peanuts for free? Nö, danke, grad nicht.
 
„38, bitte.“ „ACHTUNDDREISSIG!!!!!“ Kann er nicht schön shouten, unser ausgemusterter Quarterback? Fast so laut wie die funky music aus den Speakern, FAST. Who needs a tray, wenn man sein Zeug einfach in einer Papiertüte in die Hand gedrückt bekommt? Plastic Cups mit rein, alles durch die Better-Bahnhofshalle balanciert und Platz genommen.
 
Tüte wieder auf: Ooops, where’s my burger? Oh, underneath the völlig totgewürzten Cajun Fries, die nicht mehr in den Pappbecher, small, gepasst haben. Regular wär besser gewesen. Aber, no worries! Wozu jetzt gleich die Alufolie, in die der Burger gewrapt ist? Hey, man, that’s the Five-Guys-Style-Alternativ-Teller. Crazy Shit! Burger finished, Cajun Fries not. Alles wieder kompakt in die Paperbag verstaut und ab damit in die XXXL-Wastebin. Warum sehen eigentlich alle Feedback-Pins (bis auf eins) aus, als hätte sie ein und dieselbe Person childlike gekritzelt? Just asking... „See you again, guy!“ No way!
 
FRECH: die Preise
FRECHER: die Müllproduktion
AM FRECHSTEN: die Geringschätzung des Gastes
MÜLLERNDE UMSTÄNDE: Der Burger ist okay.
 
FAZIT:
Überzogene Preise, Gäste anbrüllen, null Service: DAS ist System-Erlebnisgastronomie the american way. Dead end.

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