Campari: Gemeinsam durch die Krise!

Interview mit Sascha Bayer, „Louis Breakfast Club“, Köln

„Was wir jetzt gesät haben, wird in Zukunft Früchte tragen.“

Sascha Bayer Louis Breakfast Club

Für Sascha Bayer, Geschäftsführer des Kölner „Louis Breakfast Club“, ist der zweite Lockdown auch ein Déjà-vu: „Alles, was wir im März 2020 gelernt haben, können wir jetzt anwenden. Darüber hinaus ist es ein emotionaler Kraftakt, denn es steht ja nicht nur meine eigene Existenz auf dem Spiel, sondern auch die Existenz der Mitarbeiter. Wir haben noch keinen Cent aus den Förderprogrammen bekommen, aber wir sind ein gefestigtes Team und es geht immer weiter.“

Aktuell geht es in erster Linie darum, aus der Verlustzone zu kommen, damit die Waren, die Dienstleistung und seine Mitarbeiter bezahlt werden können. Statt eines Lieferdienstes, der Zusatzkosten oder Provisionen mit sich bringen würde, favorisiert Sascha Bayer ein Pick-up-System mit Vorbestellung. „Der Kunde kann einen Tag vorher bestellen und die Ware zu einer bestimmten Uhrzeit abholen.“ Außerdem setzt er auf verschiedene Merchandisingprodukte: „Das geht von Kappen und Masken über Thermobecher bis zu Kleidungsstücken, aber auch ein Kräutersalz, das wir mit unserem Branding verkaufen, und natürlich Gutscheine, die gerne verschenkt werden. Momentan können unsere Gäste diese Angebote bei uns vor Ort erwerben, aber bald kommt ein Onlineshop dazu.“

Diese neuen Business-Tools will Sascha Bayer auch zukünftig nutzen: „Alles, was wir jetzt aufgebaut haben, wird uns in Zukunft noch besser machen. Unsere große Außengastronomie, die bisher mit einer Markise überdacht war, haben wir wegen der Abstandsregelung zu einem Wintergarten ausgebaut. Damit haben wir zukünftig die doppelte Sitzplatzkapazität. Und mit unserer To-Go-Hütte werden wir im Sommer Eis anbieten. Das sind zusätzliche Zweige, die künftig viele Arbeitsplätze sichern werden. Die Zusammenarbeit mit Kollegen ist viel enger geworden, man sucht gemeinsam nach Lösungen. Das hat viele neue wunderbare Synergien auch für die Zukunft ergeben.“ 

Und wie läuft die Zusammenarbeit mit den Industriepartnern? Sascha Bayer: „Die Interaktion mit der Industrie war von Anfang an intensiv, so hat uns beispielsweise Campari mit der Aperol Bar Walking Tour und Ware einen Mehrwert geboten. Natürlich ist die Situation dramatisch für die ganze Branche, aber ich glaube daran, dass es immer Ideen und Lösungen gibt. Ich bin froh, wenn diese Zeit vorbei ist, aber was wir jetzt gesät haben, wird in Zukunft Früchte tragen wenn die Gastronomie wieder öffnen darf. Ich bin sehr dankbar dafür, dass wir jetzt einige neue, kreative Lösungen entwickeln konnten!“

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