Lukas Motejzik über die Chivas Masters

Lukas Motejzik, Gewinner der Chivas Masters 2016
2016 Chivas Masters Global Finalists

The next Chivas Master

Bei Chivas glaubt man daran, dass nicht nur individuelles Können, sondern auch die Fähigkeit in einem Team zusammenzuarbeiten, einen großartigen Bartender ausmachen. Aus diesem Leitgedanken heraus entstanden 2014 die Chivas Masters, eine einzigartige Initiative, die Bartender auf nie dagewesene Art fördert und fordert. Noch bis zum 7. April können sich alle Bartender ab 21 Jahren in Deutschland mit ihren Drinks um einen Platz im nationalen Vorentscheid bewerben. Wir haben den Vorjahressieger Lukas Motejzik gefragt, was die Chivas Masters so einzigartig macht und was man für einen Sieg mitbringen sollte.

Was hat diesen Wettbewerb, abgesehen von deinem persönlichen Erfolg, für dich besonders spannend gemacht?
Lukas: Das waren zum einen die sehr hohen Anforderungen. Schon zu Beginn musste man drei thematisch vollkommen unterschiedliche Drinks, von „Local“ über „Classic“ bis hin zu „Asian Way“ parat haben. Dabei konnte man sich extrem austoben und hatte auch in der Präsentation viel Spielraum. Ein echter Kracher war aber die Reise zum Weltfinale nach Shanghai. 15 verschiede Nationen und deren Stile zu sehen, war schon stark. Genauso wie die sechs einzelnen Challenges, von der jede komplett anders war. Das ging bis zu einer Foodpairing-Challenge in einem Sternerestaurant, bei der wir einem Sternekoch über die Schulter blicken durften, um danach in nur 30 Minuten einen passenden Drink dazu zu kreieren.

War diese Foodpairing-Challenge für dich die spannendste?
Lukas: Ja, das fand ich schon extrem gut. Es gibt einfach so viele Dinge, auf die du dich bei normalen Wettbewerben vorbereiten kannst, und am Ende gewinnt dann der, der im Vorfeld am meisten Zeit und Mühe investiert hat. Aber bei einer solchen Challenge zählt das nicht, da helfen dir nur Spontanität und Kreativität. Alle sind gleich, keiner kann sich etwas zurechtlegen. 

Bei den Chivas Masters spielt der Teamgedanke eine zentrale Rolle. Wie kann man sich das genau vorstellen?
Lukas: Im Weltfinale gab es nach den sechs Challenges drei Führende. Doch anstatt diese drei dann nochmals gegeneinander antreten zu lassen, wurden aus den 15 Teilnehmern drei Teams gebildet, die sich die drei Finalisten jeweils selbst zusammenstellten. So ähnlich wie beim Fußball in der Schule. Jedem Team wurden dann etwas Geld und eine Location zur Verfügung gestellt, um damit innerhalb von 24 Stunden eine eigene Pop-up-Bar hochzuziehen. Dort waren am Finalabend dann gut 400 Gäste am Start. Wahnsinn! Und der Preis, eine Reise zu den „Tales of the Cocktail“, ging am Ende an das komplette Gewinnerteam. Da war die Motivation für alle natürlich riesig. Und die Jungs, die mit mir im Team waren, sind mittlerweile wirklich gute Freunde von mir. 

Was hast du persönlich für Impulse aus den Chivas Masters mitgenommen?
Lukas: Hauptsächlich natürlich das Kennenlernen anderer Kulturen. Zum einen China, wo ich zuvor noch nicht war, zum anderen aber die jeweiligen Barkulturen, die die Teilnehmer repräsentiert haben. So ein Wettbewerb macht dich vielleicht nicht direkt zu einem besseren Bartender, aber die ganzen Kontakte und die Inspirationen, die du da gewinnst, sind unbezahlbar und können deiner Karriere entscheidend weiterhelfen. Oder auch zu sehen, wie sich Kollegen auf so einen Wettbewerb vorbereiten, wie unterschiedlich gearbeitet wird oder wie Drinks abgeschmeckt werden, ist wirklich extrem spannend.

Was muss ein Bartender mitbringen, will er bei den Chivas Masters weit kommen?
Lukas: Eine andere Denkweise ist schon mal nicht schlecht. Wenn ich z.B. die Vorgabe habe, einen Cocktail zu dem Motto „The Asian Way“ zu machen, denken alle sofort an Zitronengras, Koriander oder sowas. Aber es gibt in der asiatischen Küche so viele andere Aromen, an die man nicht sofort denkt. Und wenn man sich damit beschäftigt und daraus einen Drink kreiert, der aus der Zitronengrasmasse heraussticht, kann man punkten. Zudem sollte man sich viel mit dem Scotch Whisky Chivas beschäftigen um seine Einsatzmöglichkeiten zu verstehen. Und zuletzt: Arbeite an deinem Englisch, denn bei internationalen Wettbewerben ist dies für eine perfekte Präsentation unerlässlich.

Du willst bei den Chivas Masters dabei sein? Dann melde Dich noch bis zum 
7. April an und sichere Dir ein Ticket zum Vorentscheid in Schottland. Dem Sieger winkt eine Reise zum Weltfinale nach Tokio. Alle Infos, die genauen Regularien und das Bewerbungsformular findest Du unter... www.chivas.com/chivasmasters


 

Mr. Chow (Lukas Motejzik):

5 cl Chivas 12
3 cl Gelber Muskateller
3 cl Spiced Honey Cordial
2 cl Lime Juice

Für den Spiced Honey Cordial:
500 ml Honig, 200 ml Riesling, 100 ml Verjus, 100 g Pickeld Ginger, 20 g frischer Ingwer, 2 Zesten Kaffernlimette, 1 BL Sezuchan Pfeffer. Alles aufkochen, kurz umrühren und 30 Minuten ziehen lassen, filtern und abfüllen.