Kartenzahler bleiben länger sitzen

Maria ist von ganzem Herzen Gastronomin. In ihrem Restaurant MARIA in Berlin gibt es Architektur auf dem Teller, nachhaltige Produkte und den besonderen Vibe.

Maria packte schon im Imbiss ihrer Eltern mit an, mit einem Yoga-Café begann später ihre gastronomische Selbstständigkeit. Damals fand alles in einem Raum statt. Nach ihren Yoga-Stunden schob die Geschäftsfrau einen drei Meter langen Tisch in die Mitte des Studios – und das Café nahm seinen Betrieb auf.

Heute steht ihr Vorname auf dem Schild ihres eigenen Restaurants. Mit der Zeit zu gehen ist der Gastronomin wichtig – eine Website und Social Media gehören genauso zum Konzept wie Kartenzahlung.

„Ich wollte nicht mehr analog leben“

Hinter den Türen des Restaurants verbirgt sich ihre eigene Welt. Maria entwickelt ihre Spezialitäten in Eigenregie, backt selbst. „Unsere Gerichte sind bunt, immer frisch und alles ist selbstgekocht“, sagt sie stolz. Die Speisen werden auf die Teller „gebaut“. „Ich könnte auch Architektin sein“, scherzt Maria.

Mit der Entscheidung für das eigene Restaurant ermöglichte die Geschäftsfrau ihren Gästen auch bargeldloses Bezahlen. „Ich wollte nicht mehr in einer Digitalwelt analog leben.“ Für sie war das Bezahlen mit Karte das Ankommen im zwanzigsten Jahrhundert. „In Weltstädten wie London oder Kopenhagen kann man überall bargeldlos bezahlen.“ Durch Menschen wie Maria soll das auch in Berlin zur Selbstverständlichkeit werden. Ihre Gäste wissen es zu schätzen. Sie lieben den „besonderen Vibe“ des Ladens, dieses Feedback hört Maria immer wieder.

Da ihre Kunden die Möglichkeit der Kartenzahlung haben, verbringen sie mehr Zeit in ihrem Restaurant. „Kartenzahler bleiben länger sitzen und können dann doch noch ein Dessert oder ein Getränk mehr bestellen, weil sie finanziell nicht so limitiert sind.“

Früher Feierabend dank digitaler Abrechnung

Marias großer Vorteil der bargeldlosen Bezahlungen ist die vereinfachte Buchhaltung: „Es macht die Abrechnung total easy”. Sie muss nicht mehr das ganze Geld zählen, ihre Einnahmen sind zum Ende des Tages bereits übersichtlich im System verbucht. Die gewonnene Zeit kann die Gastronomin neuen Kreationen widmen – oder sie gönnt sich einfach mal einen früheren Feierabend.

 

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