Deli Sülz, Köln

Erstellungsdatum: 
Dienstag, 10. November 2020 - 10:27
Konzeptart: 
Café/Coffee-Shop
Restaurant
Deli Sülz, Köln: Glühbirne Industrial Detailaufnahme
Deli Sülz, Köln; Interieur Samtsessel
Deli Sülz, Köln: Interieur Kachelwand
Deli Sülz, Köln: Gebäck auf Holztisch

Switch am Nachmittag

Text: Benjamin Brouër, Fotos: Deli Sülz

Zum neuen Meetingpoint für den Kölner Stadtteil Sülz will das „Deli Sülz“ werden. Und die ersten Wochen zeigen: Der Plan kann aufgehen. Das Viertel freut sich über den neuen Ganztagsversorger, der von morgens 8 Uhr bis in den späten Abend Speisen anbietet: frisch, regional und nachhaltig, in Kooperation mit vielen lokalen und regionalen Partnern. Genauso essenziell wie das Inhouse-Angebot ist für das junge Team um Geschäftsführer Dylan Stuka das To-go-Geschäft, bei dem sich die günstige Lage auf der belebten Berrenratherstraße auszahlt. „Hier arbeiten wir komplett plastikfrei“, erzählt Dylan, der in diesem Zuge eine Kooperation mit dem Startup- Mehrweganbieter Vytal („Höhle der Löwen“) eingegangen ist und deren Bowls einsetzt. Müsli, Salate, Milchreis und Porridge gibt es darüber hinaus im Weckglas mit eigenem Pfandsystem.

Ein weiterer Clou besteht in dem ausgeklügelten Gästemanagement: Von 8 bis 17 Uhr setzt das „Deli Sülz“ auf ein Self-Service-System mit Bestellung an der Theke. Viele Speisen, wie die Bowls, Salate, Frühstück und Kuchen, können die Gäste direkt aus der Vitrine mit zum Platz nehmen. Bei einer Bestellung aus der Küche wiederum oder bei längeren Kaffee-Wartezeiten erhält der Gast einen Pager, der durch Tags unter den Tischen geortet werden kann. Die Speisen, etwa das Curry oder ein Flammkuchen, werden dann direkt an den Tisch gebracht. „Damit sparen wir uns Chaos durch häufiges Aufstehen und Herumlaufen der Kunden. Coronafreundlich und gemütlichkeitsfördernd, wie wir finden!“, so Dylan Stuka. Lob für dieses schnelle und effektive System gebe es vor allem von den Mittagsgästen mit eingeschränktem Zeitbudget. Abends ab 17 Uhr erfolgt dann der Switch auf Full-Service und ein Mix-n-Share-Konzept mit vielen Kleinigkeiten, die wie Tapas bestellt werden können. „Abends haben die Gäste mehr Zeit und bestellen statistisch häufiger nach“, erklärt Dylan. „Somit schaffen wir tagsüber einen maximal hohen Durchlauf und sorgen abends für eine angenehme Aufenthaltsqualität.“

Kontakt

Berrenratherstraße 221
50937
Köln
0178 5566645