Doggystyle, Frankfurt a. M.

Erstellungsdatum: 
Mittwoch, 22. November 2017 - 14:30
Konzeptart: 
Imbiss
Doggystyle, Frankfurt a. M.
Wie inszeniert man einen Schlauch?
Wie inszeniert man einen Schlauch? Sam Kamran zeigt‘s im „Doggystyle“
Hier geht es um die Wurst

Hier geht es um die Wurst

Text und Fotos: Barbara Becker

Ob es politisch korrekt ist, eine Kollegin ins neue Frankfurter „Doggystyle“ einzuladen, könnte derzeit zur Diskussion führen, zumal der Name der Hotdog-Location in den verspielt gezeichneten Hundemotiven an der Wandtafel variantenreich thematisiert wird. Ansonsten ist der Laden ein echter Sam Kamran: Ein räumlich optimal genutzter Schlauch, schnörkellos eingerichtet, aufs Nötigste fokussiert, mit übersichtlichem Angebot und Handwaschbecken gegen klebrige Finger im Gastraum. Die Hotdogs gibt es solo oder als Menü in Kombination mit Fries und Getränk, was drei kleine Icons auf der Karte prima erklären.

Bestellt und bezahlt wird – wie aus seiner Burgerkette „Fletcher‘s“ gewohnt – an einem kleinen Tresen neben der offenen Küche. Zur Wahl stehen verschiedene Rindswürste und Frankfurter Würstchen vom Metzger des Vertrauens, Haus-Chili und ein paar Sides. Der Hotdog wird im Körbchen und auf einem Metall-Tablett serviert, von Hause aus ohne Besteck, welches bei Bedarf jedoch bereit liegt. Ansonsten heißt es: entschlossen zupacken, damit einem das leckere, leicht angeröstete, mit Wurst und Sauce gefüllte Brot nicht durch die Finger krümelt, und beherzt zubeißen. Auch wenn der Hotdog-Trend anderswo schon durchstartet, gibt es in Frankfurt diesbezüglich noch Nachholbedarf und Sam Kamran hat diese Lücke erspäht. Ob sich das „Doggystyle“ genauso gut entwickelt wie sein erfolgreiches Burgerkonzept, wird sich zeigen. Ansonsten kann aus der Location im Handumdrehen ein „Fletcher‘s“ werden.

Kontakt

Oederweg 14
60318
Frankfurt
069-13821993

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