GOKIO Bros., Frankfurt am Main

Erstellungsdatum: 
Donnerstag, 26. April 2018 - 10:30
Konzeptart: 
Imbiss
Restaurant
Deckenkonstruktion im GOKIO Bros. in Frankfurt. Foto: Benjamin Brouer
Fried Chicken als ausgeklügeltes Comfort Food im GOKIO Bros., Frankfurt am Main. Foto: Ho-Seong Kim
Bunte Pastelltöne und eine auffällige Deckenkonstruktion bestimmen das GOKIO Bros., Frankfurt am Main. Foto: Benjamin Brouer
Ho-Seong Kim hat in Frankfurt noch viel vor. Foto: Benjamin Brouer

Korean Style Fried Chicken

Text: Benjamin Brouer
 
Sieben Jahre ist es her, dass Ho-Seong Kim mit dem „sonamu“ in der Berger Straße in Frankfurt-Bornheim optische und kulinarische Akzente gesetzt hat. Sein ganz in Fichtenholz gekleidetes „Casual-Korean-Dining“-Restaurant ist in dieser Zeit vom Familienbetrieb mit Aushilfen zu einem kleinen Unternehmen gereift, Popularität weit über die Stadtgrenzen hinaus inklusive. Wenig Luft blieb ihm für Erholung, Inspiration, Pläne. Bis jetzt. Die Motorroller, die bis tief in die Nacht durch Seoul rasen und jedermann mit Korean Style Fried Chicken versorgen, setzten Kräfte frei, weckten die Lust auf einen zweiten Laden. Einen, der den jungen, urbanen koreanischen Lifestyle nach Frankfurt transportiert. 
 
Frittiertes Hühnchen – was so profan klingt, wird im Mitte Januar eröffneten „GOKIO Bros.“ zum ausgefeilten Comfort Food. „Das Einfache gut machen“ – um dieses Ziel auch bei seinem zweiten Objekt zu erreichen, begab sich Kim erneut mit Freund und Berater Alan Ogden auf Recherchetour. Sie tüftelten monatelang an den Rezepturen, vor allem für die Panade und die Soßen, planten die Küchenabläufe und gossen die Reiseeindrücke in ein stimmiges Konzept.
 
Das Fleisch liefert ein Hähnchenzüchter aus der Rhön, zwei Tage nachdem es Ho-Seong Kim bestellt und einen Tag nachdem die Tiere geschlachtet wurden. Mit Knochen kommen die Teile als Fried Chicken zum Gast, wer es ohne Knochen bevorzugt, bestellt die Chicken Tenders oder ein Chicken Sandwich. Alles kunstvoll getoppt durch die hausgemachten und höchsten Suchtfaktor besitzenden Soßen mit Namen wie Seoul Mayo, Buson Ranch oder Yangyeom. Als Beilage gibt es Gitter-Pommes oder für Korea typisches, sauer eingelegtes Gemüse. Dazu geht bestens ein „Seven Iron Ale“ vom Bier brauenden Küchencoach Alan Ogden oder eine hausgemachte Limo.
 
Ein „Nachbarschaftsladen für alle Frankfurter“ soll Kims „GOKIO Bros.“ sein – und vielleicht ist es ja der nächste Schritt auf seinem Weg mit dem Ziel, „Frankfurt zu meiner koreanischen Stadt zu machen“

Kontakt

Oeder Weg 26
60318
Frankfurt am Main
069 15346911

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