Kansha, München

Erstellungsdatum: 
Mittwoch, 22. August 2018 - 15:15
Konzeptart: 
Restaurant
Kansha, München. Foto: Kansha
Kansha, München. Foto: Kansha
Kansha, München. Foto: Kansha
Kansha, München. Foto: Kansha

No Fish

Text: Karin Gabler, Fotos: Kansha

Japanisch essen ist beliebt. Catharina Michalke und Bettina von Massenbach knüpfen daran an und gehen einen Schritt weiter: Ihr Restaurant „Kansha“ in der Occamstraße im Münchner Kultviertel Schwabing ist der bisher einzige vegane Japaner.

„Kansha“ bedeutet Wertschätzung, dazu stehen die beiden befreundeten Unternehmerinnen auch in ihrer Gastgeber-Rolle: „Mich hat immer die Art und Weise fasziniert, wie in Japan das Speisen zelebriert wird“, sagt Catharina Michalke. Inspiriert von der buddhistischen Tempelküche, stammt das Konzept von dem Polen Pawel Gnatowski, der damit schon in seinem Warschauer Restaurant Erfolg hatte. Er ertüftelte für das „Kansha“ neue Gerichte – mal auf Basis traditionell japanischer Rezepturen, mal kreativ europäisch –, die ganz ohne Fisch auskommen, dafür Tomate, Brokkoli, Aubergine, Gurke und sogar Kohlrabi zum Star machen.

Und weil ihm das Ganze gefiel, zog Gnatowski gleich mit nach München. Unterstützt von Souschefin Haru Kato, die lange im „Tenno“ in München war, bietet er Speisen „in sieben Spielarten“: Suppe, Sushi-Variationen, Salate, Frühlingsrollen, Eingelegtes, Frittiertes und Dessert. Die Kreationen werden im „Set“ auf einem Holzbrett kredenzt. Für Genussveganer wird es zudem ein bis zu 13-gängiges „Omakase“-Überraschungsmenü geben. Auf der Getränkekarte stehen Naturweine, Sake und Shochu-Cocktails, die der Londoner Barmann Tony Conigliaro kreierte. Die Optik im „Kansha“ ist dezent - wohl auch um die Farbigkeit der Speisen zu inszenieren.

Kontakt

Occamstraße 6
80802
München
089 998297640