Kraftwerk, Düsseldorf

Erstellungsdatum: 
Dienstag, 16. Dezember 2014 - 15:00
Konzeptart: 
Bar
Restaurant
Kraftwerk, Düsseldorf
Industrial Style in gemütlich
Fabrik-Loft-Blick in die offene Küche
Läuft seit der Eröffnung auf Hochtouren: Marc Siodla
Bei so viel Beistand kann nichts schief gehen

Energiegeladen

Text: Martina Vogt & Katharina Richter, Fotos: Sabrina Weniger
 
Mehrere Monate hat es gedauert, bis aus einer Jahrzehnte alten Eckkneipe ein Restaurant mit Bar wurde. Ein echter Kraftakt für Marc Siodla und sein Team. Nach sechs Jahren „Hafenbar“ im benachbarten Medienhafen gelingt ihm ein perfekter Neustart: Gleich nach der Eröffnung Mitte Oktober lief das „Kraftwerk“ auf Hochtouren, war abends schnell und teils weit im Voraus ausgebucht. Rohes Mauerwerk, sichtbare Abluftrohre, Tischplatten aus robusten Baubohlen, Frankfurter Stühle in Grautönen – das Interieur zeigt sich im Industrial-Look, wirkt aber allein wegen des warmen Lichts alles andere als kühl. Dass die Küche durch Fabrik-Loft-Glasfronten einsehbar ist, schafft zusätzlich Atmosphäre.
 
Bis 16 Uhr bietet eine Mittagskarte Hauptgerichte um die acht Euro, bei denen stets Fisch wie Fleisch und Vegetarisches dabei ist. Gleich anschließend kommen aus der durchgehend dampfenden Küche die Abendofferten. „Ich wollte eine moderne deutsche Küche“, sagt Marc Siodla. Verfeinert Deftiges wird jetzt auch serviert, hier und da mit mediterranen und asiatischen Ingredienzien und zu äußerst fair kalkulierten Preisen, etwa Sauerbraten mit Semmelknödel und Zander mit Korianderpüree. Im wöchentlich wechselnden Angebot sind bereits zwei beliebte Standards gesetzt: das Wiener Schnitzel und die Original Dönninghauser Currywurst mit Curly Fries (6 Euro). Die Kultwurst, die schon Grönemeyer besang, lässt man samt Sauce eigens aus der kleinen Bochumer Manufaktur liefern.
 
Das passende Bier kommt aus dem Fass von der Düsseldorfer Hausbrauerei Schumacher, von Budweiser und Bitburger. Das kleine, feine Weinangebot setzt bei den Weißen auf deutsche Winzer; mit den Roten werden internationale, gerne landestypisch reinsortige Tropfen ausgeschenkt. Alle Positionen sind auch offen zu haben. Die Bar ist nicht nur optisch Mittelpunkt: Barkeeper Pascal Hämmerle, der zuvor unter anderem in der Düsseldorfer „Pardo Bar“ und dem Breidenbacher Hof arbeitete, hat sie mit über 60 ausgesuchten Spirituosen bestückt, darunter 13 verschiedene Gins.

Kontakt

Wilhelm-Tell-Str. 1a
40219
Düsseldorf
0211 97176070

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