Labor, Berlin

Erstellungsdatum: 
Donnerstag, 22. Februar 2018 - 9:30
Konzeptart: 
Bierkonzept
Labor, Berlin
Labor, Berlin: Bier-Experimente sind ausdrücklich erwünscht
Labor, Berlin
Labor, Berlin: Bier-Experimente sind ausdrücklich erwünscht

Spitzer geht’s nicht

Text: Benjamin Brouër, Fotos: Mellik Tamas

Ungarisches Craftbier aus dem Erlenmeyerkolben in einer komplett weißen Laboratmosphäre? In Berlin scheint kein gastronomischer Ansatz zu spitz, um nicht doch seinen Platz und seine Gästeklientel zu finden. Das Konzept der neuen Craftbier-Bar „Labor“ in Friedrichshain klingt eigentlich komplett absurd – und hat doch einen erfolgreichen Hintergrund, und zwar in Budapest. Dort betreibt Inhaber Péter Szücs, in der europäischen Craftbier-Szene auch als Säpä bekannt, bereits das „Labor“ mit demselben Konzept als Teil des Objektes „Szimpla Kert“, der Bier-Underground-Location in Ungarns Hauptstadt schlechthin. Seit neun Jahren gibt es mit dem „Szimpla Berlin“ einen deutschen Ableger dieser Erfolgskneipe – und nun eben auch einen Satelliten des Bar-in-Bar-Konzepts „Labor“. Far-be in den schneeweißen Raum bringen einzig die bunten Tafeln an der Wand, die in Form eines Periodensystems Auskunft über die insgesamt zwölf verschiedenen Fassbiere geben, die von Bartendern in weißen Kitteln gezapft werden. Sechs der Hähne sind fest reserviert für die aufstrebende Budapester Brauerei Mad Scientist, die mit dem „Labor“ so etwas wie einen Flagshipstore in Berlin erhalten hat. Wer nach einer mit Spreewaldgurken gebrauten Berliner Weißen oder einem holzfassgereiften Weizendoppelbock Hunger bekommt, schreitet einfach aus der kühlen Labor- in die rustikal-warme „Szimpla“-Umgebung und bestellt sich dort passende Biertapas.

Kontakt

Gärtnerstr. 15
10245
Berlin
030 66308523

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