Leche de Tigre, Hamburg

Erstellungsdatum: 
Donnerstag, 23. Februar 2017 - 11:30
Konzeptart: 
Restaurant
Leche de Tigre, Hamburg
Bunte Kunst aus Peru und Ecuador an den Wänden
Leche de Tigre: Ceviche Tigre, der Renner im „Leche de Tigre“
Tschabi Lopez und Aurelio Moreno

Mehr als Panflöten

Text & Fotos: Gudrun Drews

Seit der Eröffnung im November hat das „Leche de Tigre“ im Hamburger Stadtteil Ottensen noch keinen ruhigen Tag erlebt. Tschabi Lopez und Aurelio Moreno, die beiden fröhlichen Betreiber der peruanischen Tapas-Bar, sind in der Szene schon bestens bekannt durch ihre beiden Pop-Up-Konzepte im vergangenen Jahr. Die Lust auf den authentischen Heimatgeschmack hat den Peruaner Moreno sowie den aus Ecuador stammenden Lopez zu diesen Projekten bewegt. Mutig und leidenschaftlich probierten sie mit vertrauten Zutaten wie Fisch, Quinoa oder Süßkartoffel herum. Das Ceviche vom rohen Kabeljau (ab 11 €), eingelegt in die aromareiche „Tigermilch“, ist auch jetzt in ihrer festen Location noch der Renner. „Am Anfang haben wir so gekocht wie Barkeeper mixen, alles abgewogen, nur kleine Mengen, unser Augenmerk lag immer auf den Aromen!“, erzählen Tschabi und Aurelio lachend. „Wir sind ja keine ausgebildeten Köche, also haben wir uns Profis zu Hilfe geholt und im Team die Rezepte für den Restaurantbetrieb tauglich gemacht.“ Ihren Standort haben sie im Komplex „Werkstatt 3“ (Zentrum für Kultur und Politik) gefunden, ein langgestreckter, hoher Raum, den Tschabi und Moreno mit bunter Kunst aus ihrer Heimat bestückt haben. „Es gibt so viel mehr als Panflöten in Peru – das wollen wir den Hamburgern unbedingt auch nahebringen“, beschreibt Aurelio eine ihrer Ideen für die Zukunft.

Kontakt

Nernstweg 32-34
22765
Hamburg (Ottensen)
0176 23753938

Neuen Kommentar schreiben