Mad Dogs, Köln

Erstellungsdatum: 
Montag, 6. August 2018 - 15:45
Konzeptart: 
Imbiss
Restaurant
Mad Dogs, Köln (Foto: Mad Dogs)
Mad Dogs, Köln (Foto: Mad Dogs)
Mad Dogs, Köln (Foto: Mad Dogs)
Mad Dogs, Köln (Foto: Mad Dogs)

Burger-freie Zone

Text: Benjamin Brouër

„Superdog“ in Münster? Nach nur vier Monaten abgewickelt. „Doggystyle“ in Frankfurt? Nach kürzester Zeit in eine „Fletcher’s Burger“-Filiale umgewandelt. „The Big Dog“ am Potsdamer Platz in Berlin? Im März ambitioniert neu an den Start gegangen. Ist der kleine Hype um den Better-Hot-Dog bereits wieder verflogen oder kommt da noch was? Die Branche scheint sich uneins.

Die Kölner Marc Petek und Fred König allerdings glauben noch fest an dessen Zukunft. Sonst hätten sie nicht ihre Jobs im gehobenen Management an den Nagel gehängt und ihr bereits vor Jahren gescribbeltes Konzept nun als „Mad Dogs“ mitten in der Domstadt in die Tat umgesetzt. Mit maximaler Zuspitzung und maximaler Qualität soll es gelingen, so Fred König. Sprich: Außer einer Salatbowl und Beilagen gibt es ausschließlich Hot Dogs, sieben an der Zahl, mit Wurst aus artgerechter Tierhaltung, hausgemachten Saucen, hochwertigen, ausgefallenen Zutaten, handgerollten Buns, absolut Instagram-tauglich arrangiert und mit Namen wie Barbecue Dog, Orient Express, Bella Italia.

Onur Elci (Kitchen Guerilla) berät die beiden Quereinsteiger und hat die Kreationen mit entwickelt. Fred König weiß um die Herausforderungen für Hot-Dog-Konzepte: „Wir werden von zwei Seiten in die Zange genommen. Da ist zum einen das lausige Image des Hot Dogs, was gewisse Preisvorstellungen einschließt. Zum andern der zunehmende Preiskampf der Burgerläden.“ Sein Schluss: „Storytelling ist unsere einzige Chance, wir müssen den Markenkern deutlich herausarbeiten und frecher werden.“ Ein Hot-Dog-Manifest ist in Arbeit, Sprüche wie „Hier endet die Burger-Gesellschaft“ geben die Richtung vor. Hot Dogs? Da scheint noch was zu gehen.

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