Mirika, Berlin

Erstellungsdatum: 
Mittwoch, 18. Mai 2016 - 11:00
Konzeptart: 
Mischkonzept
Mirika, Berlin, Foto: Laurian Ghinitoiu
Mirika, Berlin, Foto: Laurian Ghinitoiu

Abendbrot wie bei Oma

Text: Jan-Peter Wulf, Fotos: Laurian Ghinitoiu

„Erst hatten wir an eine Kantine gedacht“, berichtet Felix Werner, einer der fünf Betreiber des neuen „Mirika“, die über dem Restaurant im Erdgeschoss einen Coworking-Space betreiben. Mittags ist man das auch ein bisschen, nur in gut und schick: Zwei Tellergerichte, eines vegetarisch, serviert man an Wochentagen in dem minimalistischen, doch freundlich (und in kompletter Eigenleistung) gestalteten Raum mit Fischgrätparkett, ozeanblauem Tresen und Schulstühlen. Große Fensterfronten von zwei Seiten spendieren Tageslicht. Abends geht es rustikal zu, als säße man frisch gebadet im Schlafanzug bei Oma am Tisch: Leberkäse, Bouletten, Bratkartoffeln mit Spiegelei, Knacker im Glas, Essiggurken und weitere Devotionalien des deutschen Abendbrots kommen dann aus der Küche im Untergeschoss. Mit der Idee, nach Tapas-Prinzip geteilt und gemeinsam gegessen zu werden. Alternativ gibt es Sandwiches. Im Rahmen von Sonderveranstaltungen offeriert man Drei-Gang-Popup-Menüs, lädt zur Hörbuch-Session oder zu Lesungen ein. Und auf der Cocktailkarte tun sich die „Mirika Drinks“ mit hausgemachten Marmeladen hervor – ob die Oma die wohl auch mit Gin, Wodka und Bourbon gemixt hätte?

Kontakt

Prinzenstraße 103
10969
Berlin

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