NEO, Heidelberg

Erstellungsdatum: 
Donnerstag, 23. Juni 2016 - 10:00
Konzeptart: 
Bar
Restaurant
Eröffnung: 
Mittwoch, 13. April 2016
Neo, Heidelberg. Foto: Thilo Ross
Neo, Heidelberg. Foto: Thilo Ross
Neo, Heidelberg. Foto: Thilo Ross
Neo, Heidelberg. Foto: Thilo Ross

Seelenfutter

Text: Alexander Thürer, Fotos: Thilo Ross

In die Heidelberger Bahnstadt, frisch aus dem Boden gestampft und damit naturgemäß noch etwas steril, zieht langsam gastronomisches Leben ein - und das „NEO“ setzt dabei gleich mal ein fettes Ausrufezeichen mit Strahlkraft in die ganze Region. Nach gut eineinhalb Jahren Planung und 600.000 Euro Invest spielen in einer schicken Halle des ehemaligen Güterbahnhofs, in direkter Nachbarschaft zur Eventlocation „Halle02“, Daniel Marquardt, Sven Günther sowie Swen und Jens Schmidt seit Anfang April die ganz große Fleischkarte. Bestückt mit feinstem Fleisch von den Metzgereien Barth aus Karlsruhe und Glasstetter aus Malsch, begrüßt die Gäste bereits am Eingang ein imposanter Reifeschrank, im dem riesige T-Bone- und irische Tomahawk-Steaks, Entrêcote vom Hohenloher Rind oder Koteletts vom Schwäbisch-Hällischen Landschwein in aller Ruhe abhängen.

Ein paar Schritte weiter, an der Bar aus grünem Marmor und einer offenen Küchenfront vorbei, öffnet sich dann der große Gastraum, dessen alter Lagerhallen-Charme perfekt mit modern-urbanem Design kombiniert wurde. Türkise Sitzpolsterbänke, Stühle in klassischem Look, Industrial-Style-Lampen sowie stylishe Fotografien und die mittlerweile fast obligatorischen Kreidetafeln an den Wänden setzen behagliche Akzente, eine raumhohe Glasfront öffnet zudem den Blick auf die schicke Terrasse, die im Sommer aus allen Nähten platzen dürfte - schließlich ist bereits jetzt, wenige Monate nach dem Start, der Laden fast jeden Abend ausgebucht.

Das „NEO“ ist jedoch nicht einfach nur ein weiterer, schick gemachter Fleischtempel. Weiterer USP ist die Kombination mit hochwertigem Sushi. „Das hat uns in dieser Kombination einfach noch gefehlt“, erklärt Geschäftsführer Daniel Marquardt, der zuvor gut elf Jahre lang im „Weißen Bock“ in Heidelberg Gastro-Erfahrung sammelte und zusammen mit Sven Günther auch die Eventlocation „Palais Prinz Carl“ in der Heidelberger Altstadt betreibt. Die hohen Qualitätsansprüche haben allerdings auch ihren Preis. So werden für die „Waffe aus Irland“, wie hier das Dry-Aged Tomahawk-Steak heißt, stolze 10 Euro fällig. Pro 100 Gramm. Bei einer Mindestbestellmenge von 600 Gramm. Vergleichsweise preiswert sind da hingegen die butterzarten Spare-Ribs, zu denen dann auch noch ein feiner homemade Cold-Drip-Infused Gin & Tonic drin ist.

Kontakt

Zollhofgarten 2
69115
Heidelberg
06221 6525870,

Kommentare

Ich war nun 3 Mal im Neo Restaurant Essen und kenne auch andere Sushirestaurants in Heidelberg (die eher japanisches Sushi anbieten). Der California Shusi Style vom NEO hat mich aber am meisten überzeugt. Verdammt lecker.

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