The Pier, Berlin

Erstellungsdatum: 
Freitag, 26. Februar 2016 - 11:30
Konzeptart: 
Bierkonzept
The Pier, Berlin
The Pier: Tagsüber Deli, abends Craft-Bier-Bar
The Pier: Offener Tresen aus Stahlgerüst und Holzplatte
The Pier: Bewusst keine Sitzgemütlichkeit

Feier, Abend, Bier!

Text: Benjamin Brouër

Holger Groll, der bereits das BBQ-Konzept „Chicago Williams“ zum Erfolg führte (und sich nun davon verabschiedete), hat sich auf neuerliche Inspirationsreise begeben. Das Ergebnis hat das Zeug, ein fulminantes Revival des Feierabendbiers einzuläuten. Impressionen ganz unterschiedlicher Herkunft flossen in sein neues Baby namens „The Pier“ ein: Zum einen Coney Island, die Spitze Brooklyns, mit dem weltbekannten Pier und dem alten Freizeitpark. Zum andern spanische Hafenpinten mit ihrem gekachelten Interieur und dem permanenten Akustikteppich. Und nicht zuletzt: die Stände in der Markthalle von Barcelona. Dies alles, gepaart mit den Erinnerungen an die Bierhallen seiner fränkischen Heimat, findet sich im „The Pier“ wieder. Was im nackten, sprich: nicht bevölkerten Zustand etwas uneinladend wirken mag, ergibt mit durstigen und kommunikationsfreudigen Leuten ein ganz neues Bierkonzept. Eng, wuselig, laut und sehr international geht es im „The Pier“ zu. „Ich will hier keine Sitzgemütlichkeit“, erklärt Holger Groll seinen modernen Bierhallen-Ansatz, der die Craftbier-Bewegung auf sympathische Art erdet. Hier dürfe ein Bier auch einfach mal geschüttet werden, ohne dass zuvor darüber philosophiert werden müsse, so Groll weiter.

15 Biere gibt es dauerhaft vom Hahn, die – auch preisliche – Basis bilden die Hamburger Ratsherrn-Biere, schließlich ist Ratsherrn-Kopf Oliver Nordmann Teilhaber des Ladens. Die restlichen Tap-Plätze wechseln munter durch, ebenso wie die rund 50 Flaschenbiere. Ebenso aufregend ist das Bier-Food, für das Groll mit Philipp Neumann einen Küchenchef an Bord holte, dem nach Erfahrungen in der Sterneküche die Freude an handfesterer Kost deutlich anzumerken ist. Beispiel: die geschmorten Ochsenbäckchen mit Kartoffelpüree, oder im Originalton: „Big Baby Phil’s famous braised Beef Cheeks“. Angesichts solch starker Food-Kompetenz und der vielen umliegenden Büros sei es fahrlässig, nicht bereits tagsüber zu öffnen, dachte sich Holger Groll, und so liefert das Deli im Eingangsbereich bis 17 Uhr Sandwiches, Salate und Suppen.

Kontakt

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10115
Berlin
030 60260714

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