Shiori, Berlin

Erstellungsdatum: 
Donnerstag, 22. Juni 2017 - 15:30
Konzeptart: 
Restaurant
Shiori, Berlin
Shiori, Berlin: Nur Logenplätze
Shiori Arai

Zehn gewinnt

Text: Benjamin Brouër, Fotos: Sasha Kharchenko

Kabeljau-Sashimi mit frischem Wasabi und in Kombu marinierter weißer Spargel. Sesam-Tofu mit grünem Spargel und Sommertrüffel. Agedashi mit Morcheln und Gemüse der Saison. Wer im kleinen japanischen Restaurant „Shiori“ in Berlin-Mitte abends einen der maximal zehn Menü-Plätze reserviert und sich – ganz in Omakase-Tradition – in die Obhut des Kochs begibt, wird Zeuge einer speziellen Crossover-Küche. Shiori Arai, der das Restaurant mit seiner Partnerin Flora Choi führt, verwendet ausschließlich frische Produkte und möchte einen klaren Bezug zur Jahreszeit herstellen.

Heißt konkret:  Arai verwendet überwiegend europäische Produkte, die er dann nach klassischen Zubereitungsmethoden der japanischen Küche verarbeitet. Japanische Produkte, etwa Yuzu oder Wasabiwurzel, werden lediglich als Aromazutaten verwendet. Als Garmittel von Gemüse, Fisch und Fleisch sowie als Grundlage für verschiedene Saucen und Suppen bereitet Arai unterschiedliche Dashis nach altem Familienrezept vor. Sein Ziel: Trotz der Komposition soll der Eigengeschmack der frischen Produkte möglichst deutlich erhalten bleiben und hervorgehoben werden. Das Omakase-Menü ergänzend wird außerdem eine Auswahl deutschlandweit exklusiver, direkt importierter japanischer Sakes angeboten. Fokus bilden hier die Daiginjo-shu Sakes aus Arais Heimatstadt Fukui. Für Stammgäste bietet das Restaurant, wie in Japan üblich, sogar eine Flaschenaufbewahrung an.

Kontakt

Max-Beer-Str. 13
10119
Berlin
030 24337766

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