Trisoux, München

Erstellungsdatum: 
Mittwoch, 22. November 2017 - 14:15
Konzeptart: 
Bar
Trisoux, München

Szenebar mit  Nordic-Design

Text: Mareike Hasenbeck, Foto: Martin Peter 

Das Münchner Glockenbachviertel, einst bekannt für seine Schwulenkneipen, entwickelt sich immer mehr zum Szenetreff junger Leute mit einer vielfältigen Barkultur. Wenige Gehminuten von Sendlinger Tor und Marienplatz entfernt, öffnete jetzt das „Trisoux“ seine Türen. Der Name spielt noch etwas mit der Vergangenheit des einstigen Schwulentreffs und bedeutet so viel wie „Kuss zu Dritt“. Im Rahmen des monatelangen Umbaus engagierten die drei Betreiber Ben Bauer, Gustav Großmann und Phillip Fröhlich den in Kopenhagen lebenden Architekten Martino Hutz, Bauers Cousin. Dieser verpasste der 85 Quadratmeter-Location ein ganz ungewöhnliches Innendesign. Attraktion ist eine wellenförmige Deckenkonstruktion aus 7.500 unterschiedlich langen Holzstäben. Zwei Wände kleidete der Designer – ganz im nordischen Stil – mit Echtmoos aus, das jetzt schon als wahrer Hingucker bei den Gästen gilt. Das Konzept beschreibt Barchef Fröhlich so: „Wir setzen auf Fine-Drinking mit vielen Eigenkreationen und hochwertigen Spirituosen.“ So stehen insgesamt elf Cocktails auf der Karte, die von den Machern ganz individuell interpretiert werden, wie etwa der „Streets of Kowloon“ mit Tanqueray Gin, Mango, grünem Tee, Yuzu und Matcha-Rand oder der „Wolfenbüttel Moped Club“, in den u.a. Jägermeister und Falernum kommen. Zudem präsentieren die Münchner Barprofis ausgesuchte Portweine, Wermuts und Sherrys. Gegen knurrende Mägen gibt es wechselndes Barfood und feine Snacks.

Kontakt

Müllerstraße 41
80469
München

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