Beck’s bringt drei neue Biersorten

„Amber Lager“, „1873 Pils“ und „Pale Ale“, so heißen die neuen Beck's-Sorten
Anheuser-Busch InBev, weltweit größte Brauereigruppe, stattet Beck’s als eine seiner erfolgreichsten Marken in Deutschland mit drei neuen Sorten aus. Ab Mitte März 2015 findet der Konsument im Bierregal oder der Getränkekarte in der Kategorie „Internationale Biere“ von Beck’s die Sorten „Pale Ale“, „1873 Pils“ und „Amber Lager“.
 
Biere von unterschiedlicher Brauart mit sortentypischem Geschmack, allesamt gebraut nach dem Deutschen Reinheitsgebot. Die neue Range hat eine eigenständige Verpackungslinie, einen höheren Alkoholgehalt und dementsprechend eine höhere Preisstellung. „Wir haben nicht den Anspruch, ein kleines, lokales Craft Bier zu sein. Das erwartet der Konsument nicht von einer internationalen Marke wie Beck’s“, erklärt Anheuser-Busch InBev Deutschlandchef Till Hedrich den Ansatz. „Wir können im rückläufigen Markt wachsen und Volumen und Marktanteile gewinnen. Das Premium- und Superpremiumsegment ist der richtige Ort, um profitabel in unsere Marken und Vertriebs- & Marketingaktivitäten zu investieren“, erklärt er weiter.
 
Jede der drei neuen Sorten repräsentiert eine Region auf der Weltkarte, die für Beck’s einen wesentlichen Markt darstellt: Die internationale Ausrichtung und der Export in ferne Märkte waren die Keimzelle für den heutigen Erfolg der Bremer Biermarke.
 
Zwischen 1909 und 1914 war Australien der mit Abstand größte Markt für Beck’s Bier. An diese Tatsache erinnert „Amber Lager“, ein untergäriges Bier mit einem ausgewogenen malzbetonten Geschmack. Der Alkoholgehalt beträgt 5,7 Prozent, traditionell wurden Lager für weite Transporte in ferne Länder wie Australien stärker eingebraut, gelagert und ausgereift. Amber Lager zeichnet sich durch seine Bernsteinfarbe und den mild-malzigen Geschmack aus, Saphir Hopfen rundet das Geschmacksprofil ab.
 
„Pale Ale“ ist ein obergäriges Bier englischen Stils mit 6,3 Prozent Alkoholgehalt. Das hopfenintensive Profil stammt vom verwendeten Cascade-Hopfen. Der Name Pale Ale stammt von dem für dieses Bier verwendete helle Malz. Im Gegensatz zu Lager-Bieren ist die Gärung hier kürzer und erfolgt bei höheren Temperaturen.
 
„1873 Pils“ schließlich erinnert an die Wiege und Gründertage der Beck’s Brauerei (damals Kaiser-Brauerei Beck & Co) in Bremen. Mit einem deutlich höheren Alkoholgehalt (6,0% vs. 4,9% bei Beck’s Pils) und einem erfrischend herben Geschmackserlebnis ergänzt dieses
untergärige Bier als Spezialität die neue Range, inspiriert von der Rezeptur der Gründungszeit.
 
Die angepeilte Zielgruppe ist männlich, 25 bis 45 Jahre alt, ein in der Marktforschung sogenannter „Experience Maximizer“: Die Zielgruppe bevorzugt Topmarken, gibt für Qualität gerne mehr Geld aus, liebt die Abwechslung unterschiedlicher Drinks und probiert dementsprechend sehr gerne ungewöhnliche Biere aus aller Welt.
 

Kommentare

Ein paar rebellische 'Experience Maximizer' bleiben lieber bei ihren lokalen, fränkischen Biersorten. Sorry.

Nur leider schmeckt das ganze fränkische zeug wirklich mies

Klar, alle zigtausend fränkischen Biersorten schmecken mies. facepalm.

Nur leider schmeckt das ganze fränkische zeug wirklich mies

India Pale Ale ist ja ganz groß im Trend, klar will Beck's da auch auf den Zug aufspringen und ist leider gescheitert. Kommt annähernd an ein IPA ran aber nur fast. Schade, ein großer Name genügt halt nicht. Pale Ale geht anders. Schade ...

Um Missverständnissen vorzubeugen - beck's bietet ein "Pale Ale" - kein Indian Pale Ale - an, dass dazu auch noch hoch gehopft sein soll. Dies ist genau das Gegenteil eines Indian Pale Ale: diese sind traditionell besonders niedrig gehopft, damit die Fässer beim Seetransport nach Indien nicht explodierten. Das Amber Lager käme dieser Art näher, ist aber untergärig (Lager; IPA ist obergärig).

Letztlich bedeutet "Pale Ale" nur "Helles Bier". Das von Beck's angebotene dürfte aufgrund des hohen Hopfenanteils in der Machart eher einem Double Hop Ale nahekommen.

Alle drei probiert.. Gut.cfz5f1Ist der 3er Träger für 2.99 Euro nicht etwas zu teuer?

Als ich "Cascade" las war mir schon fast warm ums Herz, schließlich ist das einer meiner Lieblingshopfen im Style PA/IPA und ich braue (als Hobbybrauer) oft damit. Was ich dann verkosten musste war eine echte Herausforderung. Fazit: So muss das Spülwasser schmecken, wenn ich meine Sudpfanne nach einem mit Cascade gebrautem PA/IPA verkosten würde, nur wäre da sicher mehr Cascadearoma drin.

Hab mir heute im getränkemarkt mal nen 3er pack gekauft, von jedem jeweils eins. Hattenoch nichts davon gehört und ist mir ins auge gesprungen. Fur 3 öre jetzt auch nicht wirklich teuer. Bin mal gespannt, trinke seit jahren eigentlich kein becks mehr

"Die Zielgruppe bevorzugt Topmarken, gibt für Qualität gerne mehr Geld aus, liebt die Abwechslung unterschiedlicher Drinks und probiert dementsprechend sehr gerne ungewöhnliche Biere aus aller Welt."

Und säuft dann ausgerechnet Becks??? :D

Ich will hier bestimmt keinen auf Bier-Sommelier machen, aber es gibt xxxx-unzählige kleine Brauerein, die bessere Biere brauen als Industrie-Becks.

Nicht falsch verstehen...ich trinke auch gerne mal ein Becks und möchte nicht "rumhaten", aber das Becks da nun einen auf Edelbier macht ist vollkommen lächerlich(wird aber trotzdem seine Abnehmer finden)
Mir hat ein ehemaliger Braumeister von Becks mal erzählt wie es dort(gerade im Sommer) zugeht...mit ehrlichem Brauen hat das nix zu tun...eher Bierpanschen(soll ja auch immer gleich schmecken)

"aber es gibt xxxx-unzählige kleine Brauerein, die bessere Biere brauen als Industrie-Becks."

Definiere "besser"

Ich nehme Beck's und Konsorten inzwischen schon gar nicht mehr im Getränkemark wahr, wenn ich Bier kaufen möchte. Die unterschiedliche Aufmachung und Verpackung, der Reiz des Neuen, hat mich geködert. Das Pils schmeckt besser als die Beck's Standardplörre, aber ist das Geld nicht wert. Für meinen Geschmack fehlt Hopfen und auch insgesamt macht das Bier einen langweiligen Eindruck. Ich hatte kurz die Hoffnung, dass Beck's neue Pfade beschreitet, aber es bestätigt sich leider der Eindruck, den die Standard-Produktpalette vermittelt. Mir graut's schon vor dem Pale Ale, das ich leichtsinnigerweise auch gleich mitgenommen habe. :-(

Ich habe das PALE ALE gerade in der Hand und es ist der Hammer!!! Da kann auch keine Franken pisse mithalten sorry!

Bier des Jahres

Habe das 1873 Pils probiert (fl. 1,09/4er Pack 3,79) zum Glück nur eine Flasche gekauft, Haltbarkeit 09/15
Fazit: schon beim einschenken ins Glas kaum Schaum, und der wenige ist gleich weg, für ein Pils untypisch
geschmacklich flach und ohne jegliche Würze
die anderen beiden werde ich bestimmt nicht probieren

Trinke grade das Pale Ale und ich liebe es. Und wumme hat das ding auch 6,3%. Super Lecker

auch wenn ich nicht männlich bin probiere ich trotzdem sehr gerne verschiedenste Biersorten, aber ich muss sagen da hab ich auch in Deutschland schon wesentlich besseres pale ale getrunken..
Versuch war es wert..

Ich musste mir natürlich auch den schicken Dreierträger ausm Quengelregal beim Getränkemarkt packen :D
Joar also, das Amber Lager is schon mal so 6/10. Flasche geht gut runter, ist aber in gewisser Weise geschmacksarm.

Ich war immer mal wieder von Becks angetan..Pilsner was aber etwas an Qualität verloren hat....hab dann an der Ostsee das Stralsunder Störtebekker getrunken...Leute ich sags euch alle Sorten ein genuss dakommt bevjs nicht mehr ranzf

Geile Bietsorten. Ever.

Craftsbeer - nach einem langen Bierleben nun auf den Geschmack gekommen...
BRLO ist da zu nennen, aber es geht auch einen Schluck preiswerter: amber lager von Becks. Während der Köstritzer Versuch - schon ein Jahr her eher
"mager" ausgefallen war: Da kosteten 4 0,5l Flaschen 2 Sorten ca 7,50€. Kurz vor "best before" bekam man das Gebinde schon im Supermarkt für 2,50€ und es waren noch reichlich Reserven da!

Sorry Beck's,

aber geschmacklich sind alle drei neue Sorten leider nicht sooo prall. Da bleib ich bei meinem Regionalbier.

Einfach Spitze diese neue Sorte,
bin nicht zur Zielgruppe gehörend - was das Alter betrifft - aber alles andere stimmt.
Leider muß man nach dem "BECK`S AMBER" suchen um dann findet man immer nur ein Rest an 4er Pack`s mit überhöhten Preisen.
Wenns nach mir geht packt die Sorte in einen normalen Kasten zu einem dazu passenden Kasten und dann läuft das Programm.
Bemerkung: Mein erstes Becks habe ich 1969 in Schleswig-Holstein getrunken und alle anderen ob in Süd Afrika, Mexiko oder in den Arabischen Emiraten hat stets genauso gut geschmekt.
Ein zufriedener Kunde

hätte ich die brille mitgen0mmem hätte ich das bier stehenlssen mein logo wäre schwarses kriminrlles bier das bier kaufe ich nicht mer

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