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GEVA Gesellschafter stimmen für FBS-Einstieg

Am 17. Mai hatte die Geschäftsführung sowie der Aufsichtsrat der GEVA GmbH & Co. KG im Rahmen der 2019er Gesellschafterversammlung ihren strategischen Zukunftsplan präsentiert. Dieser sieht eine enge Kooperation mit dem Unternehmen „F&B Food and Beverage Services GmbH (FBS)“ vor. Um über den geplanten Einstieg des neuen Mehrheits-Kommanditisten abzustimmen, trafen sich die Gesellschafter der GEVA am 17. Juni zu einer außerordentlichen Versammlung in Fulda. Bei FBS handelt es sich um ein Joint Venture von Transgourmet und der Oetker-Gruppe, das auch 70 % der Anteile am Getränke-Dienstleistungsunternehmen Team Beverage hält, und sich nun mit 51% an der GEVA beteiligen möchte.

In den vier Wochen zwischen der ordentlichen und der außerordentlichen Gesellschafterversammlung haben die GEVA Verantwortlichen viele Gespräche mit den Gesellschaftern geführt, um die von ihnen favorisierte Handlungsoption im Detail zu erläutern und eventuelle Rückfragen zu beantworten. „Uns war es wichtig, unsere 115 Gesellschafter persönlich ‚abzuholen‘, Fragen aller Art zu beantworten und dabei auch zu etwaigen Bedenken Rede und Antwort zu stehen, um somit schließlich jeden in die Lage zu versetzen, sich sachlich und objektiv ein eigenes Meinungsbild zu verschaffen“, erläutert Andreas Vogel, Sprecher der Geschäftsführung, das Vorgehen.

Eine Maßnahme, die sich am Ende auszahlte, denn dem FBS-Einstieg wurde heute in Fulda mit großer Mehrheit zugestimmt. Der strategischen Kooperation steht – vorbehaltlich der Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden – damit nichts mehr im Wege.

Seitens der GEVA Führungsgremien freut man sich über den Ausgang der Wahl. „Diese Entscheidung ist nach unserer nunmehr 48-jährigen erfolgreichen Historie sicherlich nicht jedem leichtgefallen. Letztendlich konnten wir aber jenseits aller Emotionen überzeugend darlegen, dass die Vielzahl positiver Berührungspunkte und damit einhergehender, interessanter Synergiepotenziale mit dem anderem FBS-Tochterunternehmen Team Beverage letztlich allen Beteiligten zu Gute kommt: Wir können unseren Gesellschaftern künftig unter dem gemeinsamen Dach der FBS ein noch umfassenderes, attraktiveres und damit zukunftsgerechtes Lösungsangebot für den Gastronomie- und Getränkemarkt anbieten. Davon profitieren übrigens auch unsere Kunden aus der systematisierten Gastronomie, der Hotellerie und dem Catering-Bereich“, so Vogel.

„Natürlich können wir allen Marktbeteiligten versichern, auch nach dem geplanten Einstieg von FBS weiterhin produktneutral im Markt zu agieren. Wir sind nun darüber hinaus aber in der Lage, die Zukunft aktiv zu gestalten – und das werden wir“, fügt Vogel abschließend hinzu.