Speisen und Getränke in Kundenbehältnisse füllen?

Symbolbild: Wiederverwendbarer To-Go-Becher in Hand mit blauem Gummihandschuh; Foto: Globelet

Gastronomie im Lockdown: Speisen zur Mitnahme können problemlos in Kundenbehältnisse gefüllt werden

Während des erneuten Lockdowns ab dem 2. November setzen viele Gastronomen wieder auf Außerhaus-Angebote. Um unnötigen Verpackungsmüll zu vermeiden, möchten viele Gäste gern eigenes Geschirr oder Transportbehältnisse verwenden. 

Doch manche Gastronomen sind unsicher, ob dies zulässig ist. Dr. Sieglinde Stähle vom Lebensmittelverband kann hier beruhigen: „Auch in Corona-Zeiten ist es grundsätzlich zulässig und möglich, wenn ein paar zusätzliche Regeln der Lebensmittelhygiene beachtet werden.“

Wenn ein Gast seine eigenen Behältnisse mitbringt, so müsse vor allem darauf geachtet werden, dass Kreuzkontaminationen vermieden werden. „Das Kundengeschirr darf nicht durch den ganzen Betrieb wandern, sondern muss an einer Stelle gehalten, befüllt und verschlossen werden“, erklärt Stähle. Auch rechtlich trägt der Gastronom keine Verantwortung, wenn das Kundengeschirr ungeeignet ist oder zum Beispiel ungewünschte Stoffe abgibt.

Die wichtigsten Regeln, die ein Gastronom kennen und beachten muss, wenn er seine Speisen in Kundenbehältnisse abfüllt, stehen im kostenlosen Merkblatt des Lebensmittelverbands, das unter dem Link eingesehen und heruntergeladen werden kann.