Wittekind: Upcycling für die Gastroszene

Wittekind: Upcycling für die Gastronomie. Foto: Wittekind

Das Thema Upcycling schlägt hohe Wellen. Die Verwandlung von Abfallprodukten in neuwertige Güter begeistert Massen und hat inzwischen einen individuellen Lifestyle hervorgebracht.

Dass aufbereitetes Mobiliar aus abgewittertem Holz in Gastronomie und Hotellerie einmal eine ernsthafte Rolle spielen würde, hätte lange Zeit niemand für möglich gehalten. Die Marke WITTEKIND Möbel konnte bereits einige Betriebe von nachhaltigen Outdoor-Möbeln überzeugen und den Wandel zu mehr Ökobewusstsein antreiben.

Sanfte Veredelung in der Manufaktur

Für die Fertigung von Lounge- und Gartenmöbeln greift Ausstatter Wittekind mit Sitz im nordrhein-westfälischen Löhne auf gebrauchtes Fichtenholz zurück. Die Herkunft der Hölzer verrät das Unternehmen nicht, um die Individualität der Markenprodukte zu schützen. Die authentische Patina des Materials ist den Witterungseinflüssen zu verdanken, die mehrere Jahre auf die Oberflächen eingewirkt haben. Für die Verarbeitung zu Tischen, Liegen und Sitzgelegenheiten veredelt Wittekind das Holz schonend mit Schleifarbeiten und einer Behandlung aus Wachsöl. Gebrauchsspuren, wie Risse, Farbflecken oder Macken, bleiben erhalten. Sie machen den Charakter jedes Möbelstücks aus.

Die Kundschaft: Nachhaltig orientierte Hotels

Zum Einsatz kommen Wittekind Möbel unter anderem in der Hansestadt Hamburg. Dort hat das Scandic Hotel Emporio Hamburg sein Nachhaltigkeitskonzept mit den Produkten aus Löhne fortgeführt. Neben komfortablen Sitzbänken und gepolsterten Hockern wurden Ess- und Stehtische platziert. Der rustikale Charme des Mobiliars fügt sich harmonisch in das urbane Gesamtbild des Hauses ein. Scandic macht sich seit 1993 für die Entwicklung der Nachhaltigkeitskultur in der Hotelbranche stark und gilt dahingehend in zahlreichen Segmenten als führend. Jedes Hotel verfügt über einen Umweltmanager, der für die Reduzierung von Wasser- und Energieverbrauch sowie weitere Teilbereiche verantwortlich ist. 1999 wurde das erste Scandic Hotel mit dem Nordic Ecolabel zertifiziert. Ende 2016 trugen 180 Hotels das EU Ecolabel oder Swan Ecolabel.

Ein weiteres Hotel, das die ökologische Möbelalternative für sich entdeckt hat, ist in Quedlinburg zuhause: Das Romantik Hotel am Brühl hat für Gäste im Innenhof Pavillons zum gemütlichen Beisammensein aufgestellt und mit den aufbereiteten Holzmöbeln ausgerüstet. Die Sitzgruppen fügen sich dekorativ in die Landhaus-Idylle, bestehend aus begrüntem Garten und denkmalgeschützten Gebäude, ein. Der Innenhof ist umrahmt vom charakteristischen Fachwerkhaus eines ehemaligen Saatzuchtbetriebs, einer Stallung mit Kappendecke sowie einem Gründerzeitpalais und dient Gästen als behaglicher Treffpunkt.

 

 

 

Gastrobetrieb mit alpiner Kulisse

Nicht weniger stolz dürfte der Möbelhersteller auf seinen Kunden im österreichischen Zillertal blicken: Die gut besuchte Granatalm ergänzt klassische Biergarnituren mit einladenden Ecksofas und großzügigen Lounge-Tischen aus dem Upcycling-Sortiment für gesellige Runden. Auch in der alpinen Region kommen die nachhaltig produzierten Möbel gut an und bescheren den Alminhabern Komplimente von Besuchern.

Nachhaltigkeitsgedanke als Erfolgsfaktor

Die repräsentativen Referenzen der Möbelmanufaktur Wittekind aus Löhne verdeutlichen, dass Nachhaltigkeit in Hotellerie und Gastronomie einen zunehmenden Stellenwert einnimmt. Überraschend kommt diese Entwicklung jedoch nicht. Die Kundschaft wird anspruchsvoller und hat in den vergangenen Jahren ein sensibles Gespür dafür entwickelt, welche Adressen sich ernsthaft für umweltverträgliche Alternativen einsetzen. Die Zahl der Konsumenten, die Hotels beziehungsweise Restaurants hinsichtlich ihrer Ökobilanz kritisch beurteilen, steigt kontinuierlich. Betreiber, die dahingehend ein ganzheitliches Konzept vorzuweisen haben, das von der Kulinarik bis zum Interieur sämtliche Faktoren umfasst, werden in Zukunft die Nase vorn haben.

Weitere Informationen: www.wittekind-moebel.de